Wer bin ich?
Hallo, ich bin Stefan.
Ich wurde 1967 geboren und mir wurde schon früh eine ziemlich lebhafte Fantasie nachgesagt. Als Kind lief ich oft mit einem tragbaren Kassettenrekorder durch die Wiesen und nahm kleine Hörspiele auf – spontane Geschichten, die mir gerade in den Kopf kamen.
Geschichten begleiten mich eigentlich schon mein ganzes Leben. Als Teenager habe ich sie in alle Richtungen verteilt – erst auf der alten Schreibmaschine meiner Mutter, später auf einer elektrischen und irgendwann auf den ersten Computern wie Amiga, Atari und den frühen PCs. Viele dieser Geschichten hatten einen starken Anfang, aber kein Ende. Sie sind irgendwo stehen geblieben – vielleicht, weil mir damals noch das Durchhaltevermögen gefehlt hat, vielleicht auch, weil das Leben dazwischenkam.
Mein beruflicher Weg führte zunächst in eine ganz andere Richtung. Mein ursprünglicher Traum war es, beim Film zu arbeiten – am liebsten als Kameramann oder Regisseur. Stattdessen machte ich zuerst eine Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker. Doch das Thema Film hat mich nie losgelassen. Ich wechselte in eine kleine Filmproduktion, lernte dort den Schnitt – noch ganz klassisch – und hatte 1987 die Möglichkeit, an einem 35-mm-Spielfilm mitzuarbeiten. In diesem Jahr habe ich mich auch selbstständig gemacht.
Seit 1995 arbeite ich zusätzlich für Fernsehsender, auch im journalistischen Bereich. Das hat meinen Blick auf Geschichten noch einmal verändert. Plötzlich ging es nicht mehr nur um das Erzählen, sondern auch um das Einordnen, das Recherchieren, das Verstehen von Zusammenhängen. Diese Mischung aus kreativem Erzählen und sachlicher Aufbereitung prägt meine Arbeit bis heute.
In den folgenden Jahrzehnten war ich in unterschiedlichsten Bereichen unterwegs – Fernsehen, Filmproduktionen, Werbespots, Musikvideos. Ab etwa 2003 verlagerte sich mein Schwerpunkt immer stärker auf 3D-Visualisierung und Animation. Heute arbeite ich gemeinsam mit meinem Sohn in unserem Unternehmen WEICHELT FILM. Unsere Inhalte laufen fast täglich im Fernsehen – oft, ohne dass man bewusst wahrnimmt, wer dahintersteht.
Das Schreiben selbst kam – zumindest ernsthaft – erst relativ spät zurück in mein Leben. 2017 wurde mir klar, dass es diesen „perfekten Zeitpunkt“ nicht gibt. Also habe ich einfach angefangen. Schreiben ist kein Talent, das plötzlich vom Himmel fällt, sondern ein Handwerk. Man wird besser, indem man es macht. Und genau das habe ich getan – jeden Tag ein Stück.
Heute fühlt sich das Schreiben für mich fast wie eine Serie an, die weiterläuft, auch wenn ich gerade nicht daran sitze. Die Figuren bleiben stehen, warten, bis es weitergeht. Und irgendwann setze ich mich wieder hin und schreibe genau dort weiter.
Auf diesem Substack schreibe ich über meine Bücher, über Geschichten, über Wissenschaft, Energie, Zukunftsthemen – und manchmal auch einfach über Dinge, die mir im Alltag auffallen.
Mehr über mich und meine Bücher findest du hier:
www.stefanweichelt.de
Wenn du Lust hast mitzulesen: Willkommen.

